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17.05.2005 - IKZ

Iserlohner zeigten dem IBSV aber nicht die kalte Schulter

Das ist Einsatz: Auch bei Temperaturen von anfänglich nur fünf Grad kamen die Elfen barfuß auf die Wiese am Rupenteich. Die meisten von ihnen ließen sich sogar noch regelmäßig ein Lächeln entlocken. Foto: Wronski

Iserlohn. (-ee-) Es hat schon trübe und verregnete Pfingstmontag-Morgende gegeben, davon blieb der IBSV gestern verschont. Dafür musste wohl ein Kälterekord verzeichnet werden. Unter fünf Grad zeigte die Quecksilbersäule, als um sechs Uhr der Ballotsbrunnen geöffnet wurde. "Ich kann mich nicht entsinnen, dass es irgendwann noch kälter war", meinte jedenfalls Oberst Horst Fischer. ...

Einmal im Jahr gibt es auch Bootsbetrieb auf dem Rupenteich. Die Kähne sind natürlich ausschließlich den Elfen des Ballettstudios Bauer vorbehalten. Um 6.30, 7 und 7.30 Uhr "schipperten" die damit zur Wiese oberhalb des Einlaufes. Beim Tanzen werde es ihnen schon schnell warm, wurden Befürchtungen zerstreut, die barfüßigen Elfen könnten aufgrund der Kälte Schaden nehmen. Überhaupt habe sich noch nie eine Elfe am Rupenteich "etwas geholt", wie Sabine Hertel trocken feststellte.

21 Elfen bedeuteten in diesem Jahr sogar Rekordsbeteiligung. Studio-Leiter Peter Hoffmann hatte Melodien des russischen Komponisten Michael Glinka aus "Ivan Susanim" ausgewählt. Und obwohl der Bodenbelag mehr als gewöhnungsbedürftig war - Feuchtigkeit und ausgefallener Frühling haben aus der Wiese eine Matschfläche gemacht - begeisterten die Elfen alle Frühaufsteher. Im kommenden Jahr möchte der IBSV die Pausen zwischen den Auftritten dazu nutzen, die Bockskämper-Sage aufzuführen. ...

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