Mads Blangstrup und Silja Schandorff (The Royal Danish Ballet)

Ballett in zwei Akten
Libretto: Adolphe Nourrit nach der Erzählung Tirlby, ou le Lutin d' Argail von Charles Nodier (1822)
Musik: Jean Schneitzhoeffer
Uraufführung: Théâtre de I´Academié Royale de Musique in Paris am 12. März 1832 nach der Choreographie von Filippo Taglioni

James, ein junger Schotte, wird am Vorabend seiner Hochzeit mit Effie von einer Sylphide besucht, einem geflügelten weiblichen Luftgeist, die ihn küsst und ihn in ihren erotischen Bann schlägt. Sein sehnsüchtiger Versuch, das verführerische Wesen festzuhalten, scheitert. Am selben Tag trifft Effie ein, um die Vorbereitungen für die Vermählung zu treffen. Frohen Mutes über ihre Zukunft fragt sie die alte Madge, die im Dorf für eine Hexe gehalten wird, ob sie mit James eine gute Ehe führen wird. Madge verneint und deutet auf Gurn, einen Nebenbuhler, den sie zurückgewiesen hat. Die Hochzeitsgesellschaft wird verstört durch James' seltsames Verhalten, der immer noch von seinem Traumbild gefangen ist. Als James allein ist, wird er wieder von der anmutigen Sylphide aufgesucht, die ihm ihre Liebe erklärt. Er folgt ihr in einen Wald, wo er versucht, sie für immer an sich zu binden, indem er ihr einen Zauberschal umlegt, den er von der alten Hexe erhalten hat. In diesem Moment verliert das zauberische Wesen seine Flügel und stirbt in seinen Armen. Überwältigt von seinem Verlustschmerz stürzt James zu Boden. In der Ferne erklingt Musik vom Hochzeitsfest des neuen Paares Gurn und Effie.