Christine Walsh und Jonathan Kelly

Ballett in zwei Akten und drei Bildern
Libretto: Dauberval
Musik: unbekannt
Uraufführung: Grande Théâtre in Bordeaux am 1. Juli 1789 nach der Choreographie von Jean Dauberval

Lise liebt Colas, einen sympathischen, aber armen Bauernjungen, während Lises Mutter Madame Simone, eine reiche Bäuerin, die Verbindung zu verhindern sucht. Sie will ihre Tochter mit dem einfältigen, schüchternen Alain verheiraten, dem Sohn eines begüterten Weinbergbesitzers. Obwohl Lise und Colas sich leidenschaftlich lieben und Alain Lise nicht zur Frau will, hält Madame Simone an ihrem Vorhaben fest. Lise gibt vor, ihrer Mutter zu Willen zu sein, lässt aber ihren Geliebten ins Haus, der sich in ihrem Schlafzimmer versteckt. Simone sperrt ihre Tochter in deren Schlafzimmer und befiehlt ihr, das Hochzeitskleid anzuziehen, während Alain und sein Vater eintreffen, um den Hochzeitskontrakt zu besiegeln. Madame Simone übergibt Alain den Schlüssel zu Lises Schlafzimmer. Als der Bräutigam die Tür zum Schlafgemach öffnet, findet er Colas und Lise in inniger Umarmung. Unter Einfluss der anderen Dorfbewohner willigt Simone in die Verbindung der Liebenden ein, der Ehekontrakt wird umgeschrieben, Lise und Colas dürfen heiraten.