Ballett mit Prolog in drei Akten und vier Bildern
Libretto: Marius Petipa und Iwan Wsewolowski
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Uraufführung: Mariinski-Theater St. Petersburg am 3. Januar 1890 nach der Choreographie von Marius Petipa
Die Taufe von Prinzessin Aurora wird jäh unterbrochen durch die böse Fee Carabosse, die - erbost darüber, dass sie nicht zu dem Fest eingeladen wurde - einen Fluch über das Neugeborene verhängt: Aurora wird sich an ihrem 16. Geburtstag mit einer Nadel in den Finger stechen und sterben. Die gute Fee Lilac greift ein und mildert den bösen Zauberspruch: Die Prinzessin wird nicht sterben, sondern in einen tiefen Schlaf fallen, der erst endet, wenn sie von einem jungen Prinzen wach geküsst wird. Wie von der Zauberin vorhergesagt, sticht sich Aurora an ihrem 16. Geburtstag beim Spinnen in den Finger und fällt ebenso wie die anderen Bewohner des Schlosses in tiefen Schlaf. Die gute Fee schützt das verzauberte Schloss, indem sie es mit dichten Lianen und Ranken überwuchern lässt. Nach 100 Jahren schickt die gute Fee dem Prinzen Désiré ein Traumbild der schönen Aurora und führt ihn auf sein Bitten hin zu dem verwunschenen Schloss. Der Prinz bahnt sich einen Weg durch den dicht bewachsenen Garten. Als er die Prinzessin findet, küsst er sie. Aurora und der ganze Hofstaat erwachen zu neuem Leben. Désiré und Aurora heiraten.
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