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Russische Tänzerinnen
Am Samstag ein gemeinsamer Auftritt mit Ballett-Studio Bauer

Iserlohn (hs). "One, two, three, zack" - In einer gestenreichen Mischung aus Deutsch, Englisch und Russisch begannen am Montagnachmittag im Ballett-Studio Bauer die Proben mit einem besonderen Ensemble.
Zehn Mädchen zwischen elf und 15 Jahren übten die ersten Figuren für Carmina Burana ein - Gäste aus Nowotscherkassk, die zeigen, dass der Tanz über die Grenzen hinweg verbindet.

Eine Woche lang sind diejungen Mädchen aus Iserlohns Partnerstadt zu Besuch. Eine dreitägige anstrengende Busfahrt steckte ihnen in den Knochen, als sie am Wochenende von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Bis zum Sonn-tag werden die Mädchen in 1serlohn unterwegs sein, ein Programm mit Stadtbummel, Schwimmbad-Besuch und Bauernhof-Ausflug ist vorbereitet. Daneben sind an jedem Morgen zwei Stunden Proben angesetzt,denn die Ballettschülerinnen des Studios Samanta in Nowotscherkassk sollen nicht nur ihre Partnerstadt kennen lernen, sondern auch eine Kostprobe ihres Könnens abliefern.
Am Samstag, 13. April, um 19 Uhr ist es in der Aula des Gymnasiums Letmathe soweit. Ein eineinhalbstündiges abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher an diesem Abend (Eintritt frei, Spenden er-wünscht), der von den Tänzerinnen aus Nowotscherkassk und vom Ensemble des Ballett-Studio Bauers bestritten wird. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, auch wenn Begleiterin Olga Potudanskaja ihre Schützlinge bescheiden nur auf mittlerem Niveau einstuft. Renate Brunswicker, Iserlohns stellvertretende Bürgermeisterin, war bei einem Besuch in Nowotscherkassk immerhin so angetan vom Auftritt der Tänzerinnen, dass sie direkt den jetzt durchgeführten internationalen Workshop anregte.

Jeden Tag wird fleißig für die Veranstaltung am Samstag in der Letmather Gymnasiums-Aula geübt. Unser Foto zeigt Sabine Herdel (l.) zusammen mit den russischen Tänzerinnen. Foto: Goor-Schotten